52. ordentlicher Delegiertentag und Seminar der btü in Prunn bei Riedenburg,
sowie 44. Delegiertensitzung der Pensionisten

44. Delegiertensitzung der Pensionisten

Die Delegierten der Pensionisten trafen sich am 21.03.2025 zu ihrer 44. Sitzung. Neben dem Bericht über die Aktivitäten in letzter Zeit, waren der Inflationsausgleich und die Betreuung der Pensionisten und Rentner sowie die Zukunft des Pensionistenverbands Themen der Besprechung.

52. ordentlichen Delegiertentag der btü 

Auf dem ordentlichen Delegiertentag, der das oberste Gremium der btü darstellt, haben sich die btü-Delegierten am 21.03. und 22.03.2025 wieder von ihrem Vorstand informieren lassen und Beschlüsse über das weitere Vorgehen der btü gefasst. Erfreulicherweise fand sich ein Großteil der Delegierten zu dieser Veranstaltung ein.
Der Bericht des Vorstands konzentrierte sich im Wesentlichen auf die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Demnächst finden bei TÜV SÜD die Aufsichtsratswahlen der AG statt. Erwartungsgemäß wurde die btü als Gewerkschaft zur Aufsichtsratswahl zugelassen. Es sei schon mal vorgemerkt, dass die Aufsichtsratswahl am 26.06.2025 stattfindet und die btü selbstverständlich die Unterstützung ihrer Mitglieder braucht.
Das Gremium bedauert, dass ver.di eine Zusammenarbeit mit der btü offenbar ablehnt. Das Angebot wurde dreimal schriftlich unterbreitet. Das erste Schreiben wurde zwar sehr nachlässig, aber zumindest noch beantwortet. Eine Antwort auf die Schreiben zwei und drei hielt man offenbar nicht für nötig. Es hat den Anschein, dass man keine sinnvollen Argumente gegen eine Zusammenarbeit hat, dies aber einfach nicht will und den Kopf in den Sand steckt. Gemeinsame Tarifverhandlungen hätten für die Belegschaft sicherlich einen Mehrwert. Durch die deutlich höhere Gesamtmitgliederzahl würde die kollektive Verhandlungsmacht deutlich gestärkt. Ähnliche Konstrukte mit ver.di gibt es schon in anderen Bereichen und ist gelebte Praxis, jedoch leider nicht bei TÜV SÜD.
Weitere Berichte von den Beauftragten zeigen, dass die btü in einer gefestigten Position auf dem richtigen Weg ist. Bei Rechtschutz gab es insgesamt 34 Rechtschutzanfragen im Jahr 2024, wobei 11 davon zu Rechtsschutzanträgen führten. Hauptsächlich waren hier die Themen Rente mit 63 (64, 65), Aufhebungsvereinbarung und Kündigung im Fokus. Bezüglich der Tarifangelegenheiten wurde die Forderungen, die zuvor von der Tarifkommission ausgearbeitet wurden, vorgestellt und verabschiedet. Die Mitgliederzahl entwickelt sich nicht zuletzt aufgrund von Werbeaktionen erfreulich. Über den Internetauftritt und die Präsenz in den sozialen Medien, die im Jahr 2024 gestartet wurde, gibt es keine außerordentlichen Anmerkungen. Die Internet-Seite selbst stellt sich jetzt in einem frischeren Design dar und zeigt bei den Klickzahlen einen Zuwachs. Zudem gibt es seit neuestem zwei neue Domänen www.btue.info und www.btue.eu. Bei den sozialen Medien bei Facebook und Instagram könnte man mehr „Follower“ und „Likes“ vertragen, zumal die Sichtbarkeit auch an diese Komponenten gekoppelt ist.
Die Rechnungsprüfung ergab keine Beanstandungen, so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden konnte. Erfreulicherweise ist die Streikasse sehr gut gefüllt und es besteht auch ein Puffer für solides Wirtschaften. Aufgrund der stabilen Finanzlage und den zahlreichen ehrenamtlich aktiven Mitgliedern können die Mitgliedsbeiträge auf dem sehr moderaten Niveau weiterhin problemlos gehalten werden.
Im Bericht des Vorsitzenden der Bundes-BTÜ, Herr Priller, wurde auf die Änderung der Betriebssicherheitsverordnung eingegangen, wo derzeit Stillstand herrscht, was im Wesentlichen durch den Regierungswechsel und die Konsolidierungsphase begründet ist. Es gibt Überlegungen zur Änderung von Prüfintervallen bei der regelmäßigen Fahrzeugüberwachung, welche womöglich nicht alle sinnvoll sind. Es ist möglich, dass auch dem TÜV SÜD „Gegenwind ins Gesicht blasen wird“. Genaues weiß man jedoch nicht und man muss die Entwicklung aufmerksam beobachten, um ggf. geeignet reagieren zu können.
Ein wichtiges Thema war eine Änderung der Satzung, was nur in der Delegiertensitzung möglich ist. Insbesondere stand eine Änderung des § 2 Zweck und Aufgaben zur Diskussion. Der vom Vorstand in Diskussion mit Rechtsanwälten ausgearbeitete Vorschlag zur genaueren Spezifizierung des Aufgabenbereichs wurde einstimmig angenommen. Nachzulesen ist die Satzung unter https://www.btue.de/?page_id=93.

Seminar 

Im Seminar wurden die Aufgabenbeschreibungen der Delegierten, Bezirksleiter und Bezirksbeauftragten als Auffrischung für die Anwesenden dargestellt. In einem offenen Informationsaustausch zwischen den Delegierten und dem Vorstand wurden auch die Wünsche an die Vorstandschaft diskutiert und adressiert. In der Fortführung dieses Themas wurden Vorlagen, Informationen etc., zusammengestellt, im „Blauen Ordner“, gezeigt und besprochen.
Vom Marketingteam wurde die Marketingstrategie für 2025 erläutert und hat sehr großen Zuspruch erhalten.
Eine Vertiefung in die rechtlichen Themen, speziell die entsprechenden Fallstricke oder Besonderheiten über die oben schon erwähnten hauptsächlichen Rechtsschutzthemen wie Rente mit 63 (64, 65), Aufhebungsvereinbarung und Kündigung wurde vom Rechtsschutzbeauftragten geboten.
Das Seminar, als auch schon der Delegiertentag zuvor, wurden von Herrn Marcel Rath mit Dank an die Delegierten für die konstruktiven Beiträge und den besten Wünschen für die Zukunft geschlossen.