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Die Rentenkommission hat weitreichende Vorschläge für die Zukunft der Alterssicherung vorgelegt. Doch welche Auswirkungen hätten längere Lebensarbeitszeiten, Änderungen bei der abschlagsfreien Rente oder die Einbeziehung von Beamtinnen und Beamten in die Rentenversicherung?
In aktuellen BTB-Mitgliederinformation erfährst du, wie der BTB die Vorschläge bewertet, welche Chancen und Risiken er sieht und warum aus unserer Sicht die Interessen der Beschäftigten stärker berücksichtigt werden müssen.
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Unser langjähriges Mitglied
Heinz Festner ist am 03.06.2026 verstorben.
Er hat sich seit 1974 im Vorstand als Vorstandsmitglied, Vorsitzender, Geschäftsführer, Vorsitzender des Pensionistenverbandes, Autor des Pensionistenbriefs sowie Leiter der Geschäftsstelle Deuerling für die Belange der btü und deren Mitglieder eingesetzt. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Vorstandschaft mit allen Mitgliedern der btü |
Auf dem BTB-Gewerkschaftstag in Erfurt am 11.06.2026 kommen die Delegierten der Mitgliedsverbände zusammen, um die gewerkschaftliche Arbeit der kommenden Jahre zu gestalten und wichtige Entscheidungen für die Zukunft des BTB zu treffen.
Die btü ist dabei mit sechs Delegierten vertreten, die die Interessen unserer Mitglieder aktiv in die Beratungen und Beschlussfassungen einbringen. Der Gewerkschaftstag bietet zugleich die Möglichkeit zum fachlichen und gewerkschaftspolitischen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Im Rahmen des Gewerkschaftstages wurde zudem die neue Bundesleitung gewählt. Besonders erfreulich für die btü ist, dass unser Vorsitzender, Marcel Rath, in die Bundesleitung gewählt wurde und künftig die Interessen der btü auch auf Bundesebene aktiv mitgestalten kann. Damit erhält die Stimme der Beschäftigten der technischen Überwachung innerhalb des BTB zusätzliches Gewicht.

Wir gratulieren allen Gewählten herzlich und wünschen der neuen Bundesleitung viel Erfolg bei den bevorstehenden Aufgaben.

Das Bild zeigt eine klare Szene: Ein Spieler geht zu Boden – ohne echtes Foul. Währenddessen läuft das Spiel weiter. Eine Situation, wie sie im Fußball immer wieder vorkommt.
Doch was auf dem Spielfeld eine Unsportlichkeit ist, lässt sich auch auf die aktuelle gewerkschaftliche Auseinandersetzung übertragen.
Die btü im BTB steht im Betrieb – nah an den Beschäftigten, im direkten Austausch, lösungsorientiert im Alltag bei TÜV SÜD.
ver.di hingegen setzt verstärkt auf den juristischen Weg und sucht Entscheidungen vor Gericht.
Das aktuelle Verfahren zeigt genau dieses Spannungsfeld.
Das Urteil bezieht sich ausdrücklich auf alte und nicht mehr gültige Satzungen der btü im BTB.
Gleichzeitig hat das Gericht bereits die Revision zugelassen – ein deutliches Signal, dass die Sachlage nicht abschließend geklärt ist.
Mit Spannung wird nun die schriftliche Begründung erwartet.
Entscheidend ist am Ende nicht allein der juristische Ausgang, sondern die tatsächliche Verankerung im Unternehmen.
Soziale Mächtigkeit entsteht dort, wo Beschäftigte organisiert sind, sich einbringen und gemeinsam handeln.
Und genau hier liegt die Stärke der btü im BTB bei TÜV SÜD.
Die btü im BTB steht für:
Denn echte Stärke zeigt sich nicht im Gerichtssaal – sondern im Alltag der Beschäftigten.
Die btü baut ihre Stärke weiter aus: Bei der Wahl des IS-Aufsichtsrats konnte sich unser Kandidat Manfred Holzapfel, stellvertretender Sprecher der btü-Tarifkommission, klar durchsetzen.
Mit 546 zu 457 Stimmen entschieden sich knapp 100 Kolleginnen und Kollegen mehr für die btü – ein eindeutiges Votum für eine starke, unabhängige Interessenvertretung im Unternehmen.
Manfred Holzapfel steht seit vielen Jahren für Engagement, Erfahrung und konsequente Interessenvertretung der Beschäftigten. Diese Haltung hat überzeugt: Die deutliche Mehrheit zeigt, dass die Belegschaft eine klare Stimme im Aufsichtsrat will – und diese mit der btü verbindet.
Der Wahlerfolg ist zugleich mehr als nur ein persönlicher Erfolg: Er ist ein starkes Signal für den eingeschlagenen Weg der btü. Wir verschaffen uns Gehör – nicht nur am Verhandlungstisch, sondern auch auf den entscheidenden Ebenen der Unternehmensmitbestimmung.
Mit der Wahl von Manfred Holzapfel ist klar: Die btü ist fest im IS-Aufsichtsrat verankert und wird auch dort die Interessen der Beschäftigten konsequent vertreten.
Der Vorstand der btü bedankt sich herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Dieses Ergebnis ist ein gemeinsamer Erfolg – getragen von Engagement, Zusammenhalt und dem klaren Willen, die Interessen der Beschäftigten stark zu vertreten. Gleichzeitig gilt unser Dank allen Unterstützerinnen und Unterstützern im Wahlkampf, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Dieses Vertrauen ist für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich, den eingeschlagenen Weg entschlossen weiterzugehen.
